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Dein Blut sagt die Wahrheit

Wer sich vegetarisch ernährt, lebt gesünder – darüber berichteten wir in der vergangenen Ausgabe. Unser Körper ist unbestechlich:
Auch in unserem Blut ist zu sehen, wie wir uns ernähren. Mit bestimmten Diagnoseverfahren lassen sich die Unterschiede plastisch aufzeigen.

Blut eines Fleischessers im Dunkelfeld:

Die Schlacken bilden die verschiedensten Formen – hier erinnern sie an einen Schweinekopf. Zufällig?

Blut & Wahrheit

»Blut ist ein ganz besondrer Saft«, sagt Mephistopheles zu Faust.
Dies kann man durchaus wörtlich nehmen. In vielen Rede-wendungen kommt zum Ausdruck, wie sehr das Blut eines Menschen mit dessen Gemütsverfassung in Verbindung steht - und auf diese reagiert:»Das ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.« – »Das brachte sein Blut in Wallung.« – »Da hat sie ihr ganzes Herzblut hineingegeben.« – »Wie kaltblütig er das gemacht hat!«
Jeder Tropfen Blut ist beständig in Be-wegung und durchwandert den gesamten Körper. Er sammelt im übertragenen Sinne in allen Körperteilen »Informationen«, weiß sozusagen »über alles Bescheid«. Ist es da ein Wunder, dass sich in einem Tropfen Blut, auch wenn er gerade aus dem Körper ent-nommen wurde, noch immer so manches von dem zeigen kann, was im menschlichen Organismus vor sich geht? Der »Makro-kosmos« des Körpers spiegelt sich sozusagen im »Mikrokosmos« eines winzigen Tropfens wide.
Es gibt Diagnosemethoden, die sich diese Erkenntnis zunutze machen. Bestimmte Verfahren liefern unter Umständen Hinweise auf Vorgänge im Körper, die zu einer Krankheit führen können, wenn man sie nicht rechtzeitig erkennt und behandelt.
Eine solche Diagnosemethode ist der so genannte »Blutausstrich-Test«.
Dabei wer-den einige Tropfen Blut auf eine kleine Glasplatte getupft und mit einer zweiten Glasplatte ausgestrichen. Nach einer kurzen Trocknungszeit lässt sich unter der Lupe be-reits eine bestimmte Struktur erkennen: Es gibt Verdickungen hier, blasse Stellen da. Unter dem Lichtmikroskop können die Strukturen genauer betrachtet werden. Die dichteren Stellen können auf einen Stau oder eine Verkrampfung in bestimmten Körperteilen hindeuten, blasse Felder hingegen auf Energiemangel. Weitere gezielte Untersuchungen können dann Aufschluss darüber bringen, was im Körper eventuell nicht in Ordnung ist. Es kann auch z.B. etwas über den Erfolg einer bestimmten Therapie in Erfahrung gebracht werden, wenn das Blutbild des Patienten vor und nach der Behandlung miteinander verglichen wird.

Das Blut im Ausstrichtest

Vegetarier

Das Blut eines Vegetariers im Blutausstrichtest. Homogenes Zellenbild, gleichmäßige Strukturen, kaum Verschlackungen oder entzündliche Anzeichen

Die Lebendigkeit des Blutes kann aber auch direkt beobachtet werden, wenn man einige Tropfen Blut unter einem Dunkelfeld-Mikroskop betrachtet und die »Dunkelfeld-Vitalblut-Diagnostik« (so die offizielle Bezeichnung) anwendet. Hier wird durch einen Kondensor das Licht gebrochen und ein Dunkelfeld erzeugt. Die Teilchen der zu untersuchenden Flüssigkeit (z.B. Blut) werden angeleuchtet; auf diese Weise entsteht ein Bild der inneren Bewegungsvorgänge in einer Flüssigkeit. In einem Zehntausendstel Liter befinden sich 4-5 Millionen rote und 4000 bis 9000 weiße Blutkörperchen!

Fleischesser

Das Blut eines Patienten, der viel Fleisch gegessen hat: sehr verschlacktes Blut mit Stoffwechsel-Rückständen (»splitterähnliche« Struktur).

Vergleicht man nun Aufnahmen solcher Dunkelfeld-Analysen von verschiedenen Personen, so findet man sofort Unter-schiede. Das liegt nicht nur daran, dass die Beobachtung eines solchen Blutstropfens nur eine Momentaufnahme sein kann. Die Unterschiede haben sowohl etwas mit dem allgemeinen Gesundheitszustand als auch mit der augenblicklichen Gemütsverfassung des Menschen zu tun, dem das Blut ent-nommen wurde.
Im einen Fall sieht man kraftvoll leuchtende und locker miteinander verbundene rote Blutkörperchen – ein Zeichen für Gesundheit; im andern Fall wirken sie schattenhaft, was auf Licht- und Energiearmut hindeutet.

Ein Tropfen Blut im Dunkelfeld-Mikroskop

Fleischesser

Blut eines Fleischessers: schlechte Fließeigenschaften, verminderte Sauerstoff-Aufnahme, gereiztes Immunsystem, »Geldrollen«-Bildung

Die Blutkörperchen eines augenblicklich verkrampften Menschen wirken ebenfalls verkrampft; sie sehen zusammengedrängt aus wie »Geldrollen«. Zwischen den Blutkörperchen kann es auch graue Berei-che geben, die wie »Müllhalden« aussehen – ein Hinweis auf Schlacken im Körper.

Fleischesser

Blutmilieu eines Patienten, der viel Fleisch gegessen hat: Starker Zellbefall mit krankhaften und vergrößerten Mikroorganismen (so genannte Eiweißmast)

Das Faszinierende ist nun, dass sich das Blut während der Untersuchung verändern kann – je nachdem, wie sich der Mensch verändert, dem es gerade abgenommen wurde. Während sich z.B. ein Patient entspannt, können sich die so genannten »Geldrollen« entwirren und ihre Verkrampfung lockern.

Vegetarier

Gesundes Blut eines Vegetariers. Klare Zellstrukturen, gute Fließeigenschaften, bessere Sauerstoff-Aufnahme

In der HG Naturklinik in Michelrieth bei Marktheidenfeld wird seit ca. 15 Jahren unter anderem mit diesen beiden Diagnoseverfahren gearbeitet; weit über 30.000 Tests wurden inzwischen durchgeführt. In diesem Fundus an Untersuchungs-Ergebnissen finden sich immer wieder auch Beispiele, wie die Ernährungsgewohnheiten eines Menschen sich in seinem Blut widerspiegeln: ob er sich z.B. vegetarisch ernährt oder einen hohen Fleischkonsum hat.