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Die Gartenbohne wird seit etwa 8000 Jahren in Südamerika kultiviert und wurde im 16. Jahrhundert durch die Spanier nach Europa gebracht. Heute ist die Gartenbohne in einer Vielzahl von Zuchtformen über die ganze Erde verbreitet.
Die Gartenbohne hat sowohl kleine, bis zu 50 cm hohe Buschformen als auch rankende Formen, die über 3 m erreichen.
Die Hülsen werden zwischen 4 und 30 cm lang und können unterschiedliche Farben haben (grün, gelb, violett, gescheckt), und auch die Samen variieren stark, sowohl in der Größe (0,5 bis 3 cm) als auch in der Farbe. Aufgrund ihres Proteingehaltes sind die Samen der Gartenbohne ein wichtiges Nahrungsmittel und liefern zum Beispiel die für die Zeit des Fastens oder für Vegetarier notwendigen Proteine.
Zudem sind Bohnen reich an Eisen, Kalzium, Kalium, Vitamin C und verschiedenen B-Vitaminen. Auch sollen sie zur Verjüngung beitragen, da ihr Reichtum an Nukleinsäuren - das sind proteinähnliche Substanzen, aus denen sich unsere Zellkerne zusammensetzen - das Zellwachstum in unserem Körper anregt.

In Asien kennt man die Bohnen traditionell als Vorbeugungs- und Heilmittel gegen Darm- und Kreislaufbeschwerden sowie gegen die Unterfunktion von Milz und Bauchspeicheldrüse.
Den verschiedenfarbigen Bohnen spricht man verschiedene Heilerfolge zu: Mit dunklen, braunen oder schwarzen Bohnen werden Nieren- und
Blasenprobleme behandelt, mit grünen Bohnen Leberkrankheiten.

Fotos: Christian Spreter
Ingenieur i. R.