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Freiheit für Tiere

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Mr. Burns,

hier bei Fotoaufnahmen für das neue Album »Meat is Murder«.

Die Musikgruppe AJ-Gang macht sich mit ihrer Musik für die Tiere stark, das wissen wir, seit der "Bambikiller" erschienen ist.
Nun erwartet uns bald ein besonderer Ohrenschmaus. Ein wahres Geschenk für die Tierschutzarbeit - und dadurch letztendlich für die Tiere. Denn an ihrem neuen Album "Meat is Murder" wird wohl kein »Noch-Fleischesser« problemlos vorbeikommen, zu direkt sind die Texte, pointiert die Aussagen und cool die Rhytmen.

Wir sprachen mit Mr. Burns, dem Saxophonisten und Sänger der Gruppe.

Veg:
Wie und wann habt Ihr Euch getroffen und wofür steht der Name AJ-Gang?

Mr. Burns: Wir haben schon seit vielen Jahren in verschiedenen Bands Musik gemacht. Mr. Bassman (Bassist) ist mein Bruder. KJ (Gitarrist) und The Heretic (drums) sind Freunde, die ich schon länger kenne. 2004 wurden wir zum veganen Straßenfest nach Wien eingeladen. KJ und ich sind einfach hingefahren ohne Bass und Schlagzeug. Wir haben Beatlessongs gespielt. Und auf der Heimfahrt haben wir beschlossen: Wir machen eine Band. AJ ist die Abkürzung für Anti-Jagd.

Veg: Seit Ihr selber Veganer oder Vegetarier und beinflusst das den Stil Eurer Musik?

Mr. Burns: Ja, sicher. Die Band steht komplett im Zeichen des Tierschutzes. Wir singen Texte, bei denen es um den Schutz der Tiere geht. Musikalisch fühlen wir uns völlig frei. Wir spielen verschiedene Stilrichtungen. Aber inhaltlich handeln alles Songs vom Tierschutz, Vegetarismus und Anti-Jagd.

Veg: Kannst Du uns zu den einzelnen Songs was sagen?

Mr. Burns: Ein Stück heißt: "Es ist Zeit" und wurde in Düsseldorf produziert und klingt sehr poppig. Wir haben es im gleichen Studio aufgenommen, in dem wir damals bereits den Bambikiller aufgenommen haben. Dann gibt es den Rocksong "Waidmanns Heil". Den Song haben wir in einem Studio am Bodensee aufgenommen. Das Lied ist aus der Sicht eines Jägers getextet, was er sich so dabei denkt, wenn er auf der Jagd ist - oder was wir denken, was der denken könnte. Und dann haben wir zwei Songs in einem Bochumer Studio aufgenommen. Das sind Songs im Stil der 60er Jahren, im Disco-Funk Stil. Das eine heißt: "Wir prangern an!" Darin schildern wir, wie mit den Tieren umgegangen wird. Und das andere Lied heißt: "Ich frage dich" und geht im Prinzip direkt auf den Zuhörer ein, ob er sich überhaupt Gedanken macht, wenn er Fleisch konsumiert. Dann waren wir jetzt in einem Studio in Volkach und haben da noch acht weitere Songs aufgenommen. Das eine ist eine traurige Ballade über die Jagd. Dann ein Chanson über ein Schwein, das in einer Massentierhaltung aufwächst; dann gibt es ein Heavy Metal Stück "Meat is Murder". Weiter haben wir den "Hasen-Song" aufgenommen im Funk-Stil. Der Text ist aus der Sicht des Hasen und des Jägers geschrieben. Zwei Raggae-Nummern sind auch noch dabei und eine Hip Hop Nummer ´Mach die Augen auf´ mit echten Strings und so! Dann gibt es ganz neu noch ein englisches Lied ´Deep inside`. Dabei geht es allgemein um den unverantwortlichen Fleischkonsum und das Tierleid. Am besten kaufen und selber reinhören...

Veg: Wie sieht die Zukunft aus?

Mr. Burns: Wahrscheinlich spielen wir viel auf Festivals und hoffen jetzt erst mal auf Erfolg der neuen CD »Meat is Murder«.

»Meat is Murder«
Zu bestellen bei Verlag Das Brennglas,
Hernsterstr. 26
D-97892 Kreuzwertheim
Tel. 09342/91 58 45
Fax 09342/91 58 43