Teil 1
In der Hühner-Folterkammer:
»Wir Legehennen fristen unser kurzes Leben in fensterlosen Hallen, in Gruppenkäfigen mit bis zu acht Etagen. 22 Hühner teilen sich einen Quadratmeter. Der Gestank ist unerträglich. Schon nach 14-18 Monaten Hühner-Folterkammer können wir die Legeleistung nicht mehr erbringen - und wandern in den Suppentopf. Fast 1/5 von uns überlebt nicht einmal diese eineinhalb Jahre: Wir sterben an Stress, Infektions- oder Knochenerkrankungen etc.«
»Wir Hühner werden brutal aus unseren Kisten gezerrt; dabei brecht ihr uns – wie beim Einladen – oft den Flügel oder den Fuß. Ruckartig hängt ihr unsere Füße an den Haken des Fließbandes, um uns in einem elektrischen Wasserbad zu betäuben. Doch das funktioniert nicht immer. Wenn wir etwas kleiner sind oder versuchen, den Kopf aus dem Wasser zu heben, dann kommen wir bei vollem Bewusstsein unters elektrische Messer. Das Fließband läuft unbeirrt weiter: Die toten wie die noch lebenden Körper kommen ins Brühbad, dann in die Rupfmaschine und werden schließlich über einer Flamme abgesengt...«
Im Kuh-Gefängnis:
»Wir Kälbchen werden in enge Holzverschläge gesperrt, in denen wir uns kaum bewegen können. Bis zu unserer Ermordung, die ihr Schlachtung nennt, stellt man jedem von uns nicht mehr als einen Quadratmeter Fläche zur Verfügung – die Mäster maximieren so ihren Profit. Weil ihr unsere Muttermilch trinkt, bekommen wir nur eine fette, weiße Brühe, die aus Magermilchpulver, Talg, Walfett und viel Salz besteht. Durch das viele Salz bekommen wir schrecklichen Durst, und da wir kein Wasser erhalten, trinken wir noch mehr von dem salzigen Brei. So werden wir in kürzester Zeit auf das Schlachtgewicht gemästet. Während unseres ganzen kurzen und einsamen Lebens sehen wir nicht einmal eine grüne Wiese. Die Sonne erblicken wir zum ersten Mal auf dem Weg zum Schlachthof...«
Jede achte Kuh kommt trächtig zum Schlachter. Das Blut der Kälberföten stellt eine zusätzliche Goldgrube für die internationale Pharmamafia und Kosmetikindustrie dar: Die Kälber werden aus der Fruchtblase geschnitten und dem noch schlagenden Herzen wird mit einer Nadel durchschnittlich ein halber Liter Blut abgezapft. So verenden jährlich mindestens 2 Millionen ungeborener Kälber qualvoll, für die Forschungslabors und die Pharmaindustrie.
Im Schweine-Ghetto: »In großen Gruppen von 80 bis 200 Tieren werden wir Schweine auf Gitter-rosten in nahezu ständiger Finsternis gehalten. Wir stehen auf Vollspaltböden ohne Einstreu, was oft zu Gelenkschäden führt. Wir werden wie in einer Fabrik produziert: Die Mutterschweine werden in Einzelbuchten künstlich befruchtet. Während der 15 Wochen Schwangerschaft müssen sie auf engstem Raum im Dämmerlicht dahinvegetieren. Zum Gebä-ren werden sie in speziellen ‘Abferkelbuchten’ an-gegurtet. Sie können sich kaum bewegen, nur aufstehen und sich wieder niederlegen. So ist es ihnen unmöglich, ihre Kinder zu pflegen.«
In der Puten-Todeszelle: »Wir Puten in Massentierhaltung leiden noch schlimmer als Masthähnchen. Da unsere Brust das begehrteste und teuerste Teil ist, können Skelett, Beine und Sehnen mit dem viel zu schnellen Wachstum nicht mithalten und verbiegen unter der Fleischlast. Am Ende unserer 22 Lebenswochen rutschen oder liegen wir auf der überbreiten und schweren Brust. Wie in den Hühner-Folter-kammern werden Enten und uns Puten die Schnäbel abgeschnitten – ohne Betäubung. Schmerzen und ständige Irritationen sind die Folge. Es ist, als wenn man euch Menschen die Lippen abschneiden würde.«
Das Leid der Schafe: »Wir Schafe leben meist auf der Weide, doch oftmals findet sich darauf nur wenig Schutz vor Wind und Wetter. Im Winter frieren wir, und im Sommer haben wir keine Schattenfläche, um unsere geschorenen Körper vor der Sonne zu schützen. Viele Halter denken auch nicht daran, dass wir nicht nur Gras essen, sondern auch frisches Wasser zum Trinken brauchen.
Wenn uns die Kinder nicht sofort weggenommen werden, um sie als ‘Milchlämmer’ zu verkaufen, dann dürfen sie noch ca. 6 Monate bei uns bleiben. Allen Lämmern werden die Schwänze kupiert und bei den kleinen Böcken wird eine betäubungslose Kastration durchgeführt, oder ihnen werden die Hoden vom Blutkreislauf abgeklemmt.
Jedes Jahr werden wir geschoren; dabei geht ihr mit uns nicht gerade zimperlich um. Da ihr aber unsere Wolle kaum mehr verwenden könnt, holt ihr Schafe aus Afrika, die einen natürlichen Fellwechsel haben, doch im Winter vor Kälte auf den Weiden erfrieren.«
Ihr esst unsere Babys: »Ihr Menschen bezeichnet euch als die ‘Krone der Schöpfung’ und degradiert uns Tiere zum Fleischlieferanten. Dabei schreckt ihr vor nichts zurück!
Fakt ist: Viele von uns Tieren würden von Natur aus zwischen 20 und 40 Jahre alt werden, wenn ihr Menschen unserem Leben kein vorzeitiges, jähes und gewalttätiges Ende bereiten würdet. Was ihr auf euren Tellern liegen habt, sind in der Regel Tierbabys!«
»Wir Hühner zum Beispiel würden in freier Natur normalerweise 20 Jahre alt. Ihr jedoch lasst uns als Masthühnchen nur 5-6 Wochen am Leben. 1,5 Jahre alt werden wir, wenn ihr Menschen uns als Lege- oder Suppenhuhn missbraucht. Und männliche Küken leben nur wenige Augenblicke, bis sie als unerwünschtes Nebenprodukt der Hühnchenzucht lebend in den Fleischwolf kommen.«
»Wir Schweine können ca. 20 Jahre alt werden. Müssen wir jedoch euch Menschen als Fleischlieferanten dienen, setzt ihr unserem Leben bereits nach 5 Monaten ein jähes Ende.«
»Wir Kühe werden ca. 30 Jahre alt; einige von uns könnten sogar ihren 60. Geburtstag erleben – wenn ihr
Menschen uns nicht schon als Kälbchen nach 3-5 Monaten schlachten würdet. Einer Milchkuh gewährt ihr gerade einmal 5 Lebensjahre. Stiere lasst ihr nur 18-20 Monate am Leben.«
Warum tut ihr das?
Todeskampf der Fische:
»Auch wir Fische sind fühlende Lebewesen. Doch der Mensch sieht uns nur als Lebensmittel und erfasst deshalb nur unser Gewicht. Jedes Jahr werden weltweit knapp 129 Millionen Tonnen Fisch ‘produziert’. Jeder dritte meiner Artgenossen stammt heute bereits aus Aquakultur; dabei werden wir Fische in Teichen oder Unterwasserkäfigen gezüchtet. Durch die mangelnde Bewegungsfreiheit werden wir Zuchtfische anfällig für Krankheiten und werden deshalb mit Stärkungsmitteln und Medikamenten gefüttert. Gleich, ob in Massentierhaltung oder freilebend, der Tod ist für jeden von uns grausam! Ihr zieht uns in großen Netzen, in denen wir oftmals schon viele Stunden gefangen waren oder uns schwer verletzten, aus dem Wasser. Dann lasst ihr uns qualvoll an Land ersticken, oder ihr schneidet uns die Kiemenbogen auf, so dass wir langsam verbluten. Da wir nicht schreien können, gibt es für uns nicht einmal eine Betäubung.«
Leidvoller Transport:
»Jährlich werden etwa 250 Millionen ‘Schlachttiere’ auf mörderischen Viehtransporten quer durch Europa gefahren. Tagelang sind wir auf engstem Raum zusammengepfercht, ohne Wasser, ohne Nahrung, in größter Hitze, in eisiger Kälte, mit gebrochenen Knochen und offenen Wunden. Wir verdursten, werden erdrückt, sterben an unseren schweren Verletzungen oder aus Panik und Stress. Ein bis zwei Prozent der Rinder verenden. Von den besonders stressanfälligen Schweinen stirbt jedes zehnte. Auf dem Weg zum Schlachthof sind viele von uns so schwach, dass sie kaum gehen können. Damit wir uns schneller bewegen, werden uns Metallhaken in Mund, Augen oder After gestoßen.«
Brutaler Mord im Schlachthof:
»Wenn uns der Schlächter aufschlitzt, uns die Kehle aufschneidet, die Beine absägt, sind wir oft noch bei Bewusstsein. Wir brüllen am Haken, wir zappeln in Todesangst und unter Höllenschmerzen. Und die Tiere, die nach uns an der Reihe sind, müssen unsere Todesqualen miterleben und wissen, dass es ihnen gleich genauso ergehen wird. Doch ihr kennt kein Erbarmen. Ihr nennt das vernünftig. Weil ihr uns essen wollt...«
Die Hinrichtung:
»Mit der Elektrozange versucht ihr, uns Schweine zu betäuben. Der Schmerz durchzuckt unseren Kopf, unseren ganzen Körper wie ein Blitz. Ihr denkt, wir spüren nichts mehr, wenn ihr uns nach dem Elektroschock ins kochende Wasser werft, um uns die Härchen von der Haut zu brennen. Doch eure Betäubung wirkt oft nicht lange. Wir erleben dann bei lebendigem Leib, wie sich unsere Lungen mit siedend heißem Wasser füllen... Ein schrecklicher Tod!«
Jagd-Terror aus dem Hinterhalt:
»Die Jäger locken uns Wildschweine mit Futter an, um uns mühelos erschießen zu können - bequem und feige von Hochständen herunter. Von einem ‘schnellen Tod’ kann dabei nicht die Rede sein: Einige meiner Freunde und Familienangehörigen wurden angeschossen. ‘Expansionsgeschosse’ rissen aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte heraus.«
»Über 60% der gejagten Rehe sind nicht sofort tot, wenn sie getroffen werden. Viele schleppen sich stunden- und tagelang schwer verletzt, mit heraushängenden Eingeweiden durch den Wald. Rehkitze sehen hilflos ihre Mütter verbluten.«
»Besonders beliebt sind Treibjagden auf uns Feldhasen: Obwohl wir so schnell rennen können, haben wir keine Chance. Wenn uns die Schrotladung des Jägers trifft, schreien wir vor Schmerz auf wie kleine Menschenkinder. Manche der getroffenen Hasen überschlagen sich mehrmals schreiend in der Luft, bis sie tot liegen bleiben.«
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Fleisch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht ein überflüssiges Nahrungsmittel. Es besteht heute unter Fachleuten kein Zweifel mehr, dass mit einer fleischlosen, vegetarischen Ernährung eine optimale Deckung des Nährstoffbedarfs gewährleistet ist. Dies gilt für alle Altersgruppen. Bei einigen Erkrankungen, z.B. Bluthochdruck, Rheuma, Fettstoffwechselstörungen, ist eine vegetarische Lebensweise sogar eine der sinnvollsten therapeutischen Maßnahmen überhaupt. Wie es jeder mit dem Fleischessen halten möchte, bleibt ihm selber überlassen; allerdings muss man sich auch über die Folgen des Fleischessens für die eigene Gesundheit im Klaren sein. Denn der Konsum von Fleisch, Wurst und Fisch ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen: • Fleisch begünstigt Diabetes: Eine hohe Zufuhr gesättigter Fettsäuren kann zu einer Insulinresistenz führen und begünstigt das Entstehen von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Generell enthalten tierische Produkte sehr viele gesättigte Fettsäuren. • Fleisch verursacht Übergewicht: Gesättigte Fettsäuren begünstigen die Entstehung von Übergewicht. Übergewicht gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen u.a.m. |
Prinz Max von Sachsen
(1870-1951, kath. Theologieprofessor): »Nicht eine milde Form des Schlachtens, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je mehr man das Schlachten ‘human’ zu gestalten sucht, desto mehr stärkt man die Sache der Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben.«


















