... bin ich, weil wir Äpfel auf gesundem Boden und unter liebevoller Pflege und Für- sorge wachsen durften.
Ich habe die Kraft der Sonne getankt, den frischen Wind und das lebendige Wasser.
In sorgfältiger Handarbeit wurde ich geerntet.
»Ich bin rundum gesund!«
»Über 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente trage ich in mir! Besonders reich bin ich an Kalium, das entwässernd wirken kann. Das Spurenelement Fluor stärkt den Zahnaufbau, härtet den Zahnschmelz und beugt Karies vor. Beim Kauen reibt das Fruchtfleisch an den Zähnen und wirkt wie eine natürliche Zahnbürste. Zudem regulieren meine Ballaststoffe (z.B. Pektin) die Darmtätigkeit. Und nicht zu vergessen meine Vitamine: Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E, Niacin, Folsäure und vor allem Vtiamin C. Das alles trage ich in mir – und dies in einer optimalen Zusammensetzung.«
Der Friedfertige Landbau
ermöglicht, dass unsere Äpfel im Einklang mit den Gesetzen der Natur wachsen. Die Bäumchen werden weder durch chemische Keulen noch durch tierische Düngemittel wie Mist und Gülle zu vermehrtem Wachstum und Ertrag gezwungen – die Natur selbst gibt den Takt. Man kann unsere Äpfel daher auch mit Schale essen.
Gesunder Boden
Die vielen Bodenlebewesen, die Regenwürmer, Insekten und Mikro-organismen, die den Boden durchlüften und fruchtbar machen, erhalten eine natürliche Nahrung und Stärkung, wie z.B. Grünschnitt oder anderen Mulch sowie Urgesteinsmehl. Der Schlüssel zu einem guten Ertrag und gesunden, schmackhaften Früchten ist die Achtung vor der Natur.
Hohe Qualität durch Bienenbestäubung
Studien haben ergeben: Werden Apfelblüten durch Bienen bestäubt, statt durch andere Insekten oder durch Wind, macht sich dies in der Apfelqualität deutlich bemerkbar: Die Äpfel haben ein besseres Aroma und weisen allgemein eine höhere Qualität und auch einen höheren Ertrag auf. Deshalb sind die Apfelgärten im Friedfertigen Landbau von Bienenweiden eingerahmt. Auf etlichen Wiesenflächen wurden Blumen und Gräser eingesät, die den Bienen optimale und vielseitige Nahrung bieten.
Woher stammt der Apfel?
Der Apfelbaum gehört wie die Kirsche zur Familie der Rosengewächse. Früher wuchsen die Apfelbäume an Waldrändern zwischen den verschiedenen Laubbäumen. Die Früchte dieses Holz- oder Wildapfels waren nur so groß, wie eine Walnuss und schmeckten sehr sauer. Unsere Vorfahren entdeckten bald die Kunst des Veredelns, um den Ge-schmack und die Größe zu verbessern.
Wie ist seine Geschichte?
So gab es schon vor Jahrtausenden viele verschiedene Apfel-sorten. Schon im Jahr 1450 v. Chr. wurden Obstbäume im Orient und in Ägypten kultiviert. Von Griechenland gelangte der Apfel nach Italien. Die Römer wiederum brachten das schmackhafte Obst nach Frankreich und Deutschland. In der Volksheilkunde spielt der Apfel seit Jahrhunderten eine große Rolle.
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